Hannah Villiger: Sculpting the Self

Kunstmuseum St. Gallen: 15. November 2025 – 30. April 2026

Die zweite Kabinett-Ausstellung widmet sich dem Werk von Hannah Villiger (geboren 1951 in Cham, gestorben 1997 in Auw), einer Pionierkünstlerin der Schweizer Kunstszene der 1980er- und 1990er-Jahre. Obwohl sie sich selbst stets als Bildhauerin verstand, arbeitete sie überwiegend mit Fotografie, insbesondere Polaroid-Aufnahmen. Villigers künstlerische Entwicklung begann in den 1970er-Jahren mit Schwarz-Weiss-Fotografien und Zeichnungen. Die ikonischen fragmentarischen Nahaufnahmen ihres eigenen Körpers entstanden in den 1980er-Jahren. Diese Werke thematisieren zentrale Fragen zur Repräsentation des weiblichen Körpers sowie zur Fremd- und Selbstwahrnehmung und Medialisierung des Körpers.

Hannah Villiger, „Block XXXVI“, 1994, fünfzehn C-Prints, montiert auf Aluminium, 289 x 481 cm, Kunstmuseum St.Gallen, erworben vom Kunstverein St.Gallen 1996 © Stiftung THE ESTATE OF HANNAH VILLIGER